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Wissenswertes Rund um den Tee. Ob Pflanzenkunde, Geschmack oder Handhabung. Diese Datenbank ist ein Grundstock für alle Teekenner oder Neulinge. Die Datenbank kann von Mitgliedern (mit Anmeldung) bearbeitet werden. Wir freuen uns auf Ihre neuen Einträge, welche vorab von uns überprüft und freigegeben werden.

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Es sind 301 Einträge im Glossar.
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Begriff Definition
Flavonoide
Autor: Teeredaktion
Das ist die Untergruppe der Polyphenole und Antioxidantien (sollen für die positive Wirksamkeit des Tees verantwortlich sein. Die Flavonoide sind sowohl im Grünen als auch im Schwarzen Tee vorhanden und bewirken zusätzlich ein Absinken des Cholesterin-Spiegels.
 
Flavor
Autor: Teeredaktion
So nennt man den Duft und das Aroma des Tees.
 
Flowery
Autor: Teeredaktion
Bedeutet bei der Pflückung, daß das jüngste Blatt im Aufblühen ist. Das ist die Voraussetzung für ein blumiges Aroma.
 
Fluff
Autor: Huber
(=engl. Flaum) so nennt man den beim Trocknen übriggebliebenen haarige Staub auf den schwarzen Teeblättern. Beim mischen oder sieben verschwindet er wieder.
 
Flugtee
Autor: Teeredaktion
Der Name Flugtee kommt einzig von der Besonderheit, daß der Tee nicht wie üblich mit dem Schiff, sondern auf schnellsten Wege mit dem Flieger kommt. Eine absolute Einzigartigkeit mit langer Tradition. Der Flugtee ist die erste Pflückung des Jahres, der First Flush Tee.
 
Flush
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. Blüte) das ist der jungen Trieb am Teestrauch mit Blattknospe und den jüngsten beiden Blättern: two leafes and a bud. Wird nur bei Assam und Darjeeling-Tees gebraucht (First - Second Flush).
 
Flüssigkeitshaushalt
Autor: Teeredaktion Huber
Tee trägt in großem Maße zum lebenswichtigen Flüssigkeitshaushalt bei. Schwarzer und grüner Tee kann, nach neuesten Studienergebnissen, keinesfalls als Flüssigkeitsräuber bezeichnet werden. In der 24-Stunden-Flüssigkeitsbilanz können Schwarz-und Grüntees wie jedes Getränk behandelt werden. Demnach sind Teetrinker bestens mit Flüssigkeit versorgt.
 
Foochow
Autor: Huber
Das ist ein 1. Teedistrikt wo überwiegend Jasmintee produziert wird (China). 2. Teeverladehafen in Südchina, der während des Opiumkriegs von Bedeutung war.
 
FOP
Autor: Teeradaktion
Das ist die Abkürzung für: Flowery Orange Pekoe
 
Formosa
Autor: Teeredaktion
Auf der Insel Formosa (dt. wunderschön) ist der weltberühmte Oolong Tee beheimatet(Oolong bedeutet: schwarzer Drache. Der Tee wird nach dem Pflücken zu 50% anfermentiert und danach in der Sonne gewelkt. Durch das sich widerholende Wenden während des Trocknens bekommt der Oolong sein mildes Aroma und das für ihn typische wild gedrehte und große Blatt. Dieser leichte Tee hat einen leicht brotigen Geschmack und wird auch als ´Champagner des Tees` bezeichnet.
 
Früchtetee
Autor: Teeredaktion
Ein Früchtetee ist ein Tee ohne Tee - Sie meinen das ist ein Witz - nein er enthält grundsätzlich nicht die Pflanze Tee! Viele Früchtetees enthalten als Hauptbestandteil Hagebutten oder Malvenblüten, das ergibt die schöne rote Farbe. Der Tee ist für jeden geeignet, zur Erfrischung sowie als Durstlöscher oder sogar als Energy Drink. Dem Geschmack sind kaum Grenzen gesetzt, soviele Kompositionen gibt es: Erdbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Aprikosen, Äpfel das Ganze gemischt mit Minze, Fenchel, Rosenblüten oder oder oder.... machen Sie eine Abenteuerreise durch das Land des Früchtetees.
 
FTGFOP
Autor: Teeredaktion
Das ist die Abkürzung für: Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe
 
Full
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. voll) die Bezeichnung für einen kräftigen aber nicht bitteren Tee Geschmack.
 
Gaiwan - Gai WanGerne auch Gaibei, Gai Bei genannt und bedeutet im Chinesischen: bedeckte Schüssel. Ebenso ist sie unter dem Namen Juzhong/ Ju zhong (chin.:\"heiß durchtränkter Behälter\") bekannt. Es handelt sich um eine Schüssel mit Deckel welche für den Aufguss und das Trinken von Tee hergenommen wird. Meistens ist das Behältnis sehr schlicht und einfach und somit das Universalwerkzeug bei der Zubereitung von Tee.
 
Galle
Autor: Teeredaktion Huber
Ist das südlichste Teeanbaugebiet in Ceylon und berühmt für seinen Flowery Orange Pekoe (FOP)und seinen Orange Pekoe (OP).
 
Gartentees
Autor: Teeredaktion Huber
Sie stammen von einer einzigen Teeplantage und werden im Gegensatz zu den ´blends` nicht mit anderen Teesorten gemischt. Dadurch variiert die Qualität und der Geschmack des Tees von Pflückung zu Pflückung. Gartentees, auch Lagentees genannt, sind nur im Fachhandel erhältlich.
 
GBOBDas ist die Abkürzung für den Blattgrad: Golden Broken Orange Pekoe
 
Gelber Tee
Autor: Teeredaktion
Dieser Tee wird ein wenig anders hergestellt, er wird nur kurz bei trockener Hitze anfermentiert. Das erfordert viel Erfahrung und das volle Fingerspitzengefühl des Teemeisters. Der Geschmack ist mild und leicht fruchtig mit einer hintergründigen Würze. Dieser Tee war früher ausschließlich ein Privileg buddhistischer Mönche.
 
Genmaicha (Gen Mai Cha)
Autor: Teeredaktion
Genmaicha heißt Naturreis. Diese Spezialität besteht aus Bancha Tee, dem etwa 50% gerösteter oder gepuffter Reis beigemischt werden. Der unvergleichliche Geschmack wird geprägt von der Sanftheit des Banchas und einer angenehmen leicht süßlich- nussigen und karamelligen Note. Eine sehr populäre und leicht exotische Spezialität bei der auch Grüntee Neulinge ihre ersten Erfahrungen sammeln können.
 
Gerbstoffe
Autor: Teeredaktion
Sie wirken beruhigend auf die Schleimhäute, beschleunigen Heilungsprozesse und wirken entzündungshemmend. Ein Gerbstoff ist ein Stoff, der sich bei Kontakt mit dem Eiweiß der Haut verbindet, das dadurch in eine wasserunlösliche und nicht quellende Struktur umgewandelt wird.
 
GFBOB
Autor: Teeredaktion
Das ist die Abkürzung für: Golden Flowery Broken Orange Pekoe
 
GFOP

Das ist die Bezeichnung für den Blattgrad: Golden Flowery Orange Pekoe

 
Ginko
Autor: Huber
Der Ginkgobaum ist angeblich die älteste Baumart hat seinen Ursprung in China. Dem Ginkgo wird nachgesagt, dass er, durch seine durchblutungsfördernde Wirkung, positiven Einfluss auf Gedächtnis und Konzentration hat.
 
Golden
Autor: Teeredaktion
Das sind goldbraune Spitzen (tips). Diese Bezeichnung wird hauptsächlich bei Darjeeling bzw. Assamtee verwendet. Sie geben dem Tee ein hübsches Aussehen.
 
Golden Tips
Autor: Teeresaktion
Diese junge Blattknospen mit den feinen Trieben schimmern goldenwie das Sonnenlicht. Sie enthalten viel Koffein und wenig Gerbstoffe.
 
Grade
Autor: Teeredaktion
So nennet man den Blattgrade des Tees. Die Einteilung erfolgt durch die Kennzeichnung der Blattgrade (z.B. BOP, FTGFOP) als ein Maß für Blattgröße und Blattqualität.
 
Grobschnitt
Autor: Teeredaktion Huber
Verarbeitungsmethode für Früchte- und Kräutertee. Dabei werden die Pflanzenteile auf 2-15 Millimeter zerkleinert.
 
Grüner RotbuschBei der Herstellung des ´normalen` Rotbuschtees fermentieren (oxidieren) die nadelförmigen Blätter und Zweige beim Zerkleinern und Aufschließen in der feuchten Umgebung und färben sich rot. Anders beim Grünen Rotbusch - hier wird dieser Vorgang unterbrochen und darum sind die wichtigen Polyphenole (Flavonoide und Antioxidantien) in höherer Konzentration in dieser Teesorte vorhanden.
 
Grüner Tee
Autor: Teeredaktion
Er wird im Gegensatz zum Schwarzen Tee nicht fermentiert, die Teeblätter werden gewelkt und erhitzt. So werden die für die Fermentierung verantwortlichen Enzyme zerstört und eine Fermentierung ist nicht mehr möglich .
 
Gu Zhang Mao Jian
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist ein wohlschmeckender grüner Tee aus China, welcher nur ganz leicht anfermentiert wurde.
 
Gunpowder
Autor: Teeredaktion
Der chinesische Gunpowder ist auch bekannt als ´Zucha` oder ´Perlentee`. Ganz wie der Klassiker wird der Tee in sich drehenden Trommeln langsam getocknet. Durch die ständige Rotation erhält der Tee seine kugelige Form die wie Schiesspulver aussieht. Der ´Temple of Heaven` ist eine sehr eng gedrehte Kugel, wodurch sich der hohe Qualitätsgrad erkennen lässt. Wem der Aufguss trotzdem zu bitter ist kann den ersten Sud weggießen. Dadurch wird auch ein Großteil des schnell gelösten Koffeingehaltes entsorgt.
 
Gyokuro
Autor: Teeredaktion
Es werden nur die feinsten Triebe geerntet, die ausschließlich im Schatten wachsen. Schattentee nennt man Tees die einige Wochen vor der Ernte mit Bambusmatten abgedeckt und beschattet werden. Dadurch können die Teeblätter ihre Inhaltsstoffe besser konservieren und sind aromatischer. Der Japan Sencha Gyokuro Hiki (Gykuro heißt: edler Tautropfen) wird von Hand hergestellt und ist eine Rarität aus einem Garten nahe des Flusses Hiki im Wakayama Distrikt und wird nur Gästen angeboten um ihnen eine besondere Ehre zu erweisen.
 
Halbfermentiert
Autor: Teeredaktion Huber
Das sind Tees (Oolong) die vor allem in China und Formosa produziert werden. Dabei wird die Fermentation unterbrochen wenn der Blattrand schwarz ist, jedoch die Blattmitte noch grün. Der Tee hat ein duftiges, angenehmes Aroma und wird gerne beim Umsteigen von Schwarz- auf Grüntee getrunken.
 
Halbschatten TeeDieser Verfahren gibt es erst seit diesem Jahrhundert. Dabei werden Netze von Hand auf die Teepflanzen aufgelegt und lassen somit nur noch die Hälfte des Sonnenlichtes durch. Dem wilden Teestrauch kommt dieser Aufwuchs im Halbschatten am Nächsten. So entwickelt der Halbschatten Tee mehr Wirkstoffe, denn durch die natürlichen Lichtbedingungen wird sein Aroma besonders duftig und frisch.
 
Haltbarkeit
Autor: Teeredaktion
Frischer Tee ist bei fachgerechter Lagerung bis zu zwei Jahren haltbar
 
Heilen der Calabasa
Autor: Huber
So nennt man den Prozess vor der ersten Benutzung. Dabei soll der Kürbis den Mategeschmack annehmen, um von Anfang an die Mate richtig geniessen zu können. Dazu wird die Calabasa mit Mate gefüllt und über einen ganzen Tag verteilt, 3-4mal mit kochendes Wasser bis zum Rand gefüllt. Anschließend ausgespülen und trocknen lassen.
 
Hibachi
Autor: Teeredaktion
So wird das Feuerbecken für die japanische Teezeremonie genannt. Das Teewasser wird hierbei noch traditionell durch Holzkohle erhitzt.
 
High grown
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. hoch gewachsen) das ist die Bezeichnung für Tee der in Höhen über 1300 Meter wächst. Durch das langsame Wachstum haben diese Tees ein feines und sehr intensives Aroma und zählen dadurch zu den Spitzentees.
 
Honeybush
Autor: Teeredaktion
Der Honeybush- Strauch hat gelbe, hellleuchtende Blüten die betöhrend nach Honig duften. Die Einheimischen in Südafrika bezeichnen den Busch auch als ´Gemüsebusch`, weil er knotenartige Wurzeln und schotenförmige Früchte besitzt. Der Geschmack ist angenehm süß und sehr aromatisch, ohne Koffein. Sein großer Bruder ist der bekannte Rotbuschtee
 
Hyson
Autor: Teeredaktion Huber
Eine Sorte die von wilden Teesträuchern stammt, gilt auch als der erste Tee der jemals gepflückt wurde. Diese seltene Sorte Grüntee wird auch als Kaisertee bezeichnet.
 
Imperial Plucking
Autor: Teeredaktion Huber
Das hat die Bedeutung, dass nur die Endknospe (Pekoe) und das erste Blatt gepflückt wird. Früher wurde diese Pflückung nur des Kaisers Gaumen zum Genuss gegeben.
 
In Between
Autor: Teeredaktion
Die Ernte zwischen der First Flush und der Second Flush Periode nennt man ´in between`. In Between erreichen seltenst die Qualität der First- und Second Flush Tees und sind meistens günstiger im Preis
 
Indische Anbaugebiete
Autor: Teeredaktion Huber
Am größten und bekanntesten sind wohl Assam und Darjeeling. Danach Dooars in Nordindien und im Süden Nilgiri, Travancore und Anamallis.
 
Indonesische Anbaugebiete
Autor: Teeredaktion Huber
Durch seine Nähe zum Äquator ist der Sumatra Tee von gleichbleibender und zuverlässiger Qualität. Er wird vor allem in Mischungen verwendet. Ein weiteres Anbaugebiet ist Java.
 
Inka Tee
Autor: Teeredaktion Huber
So nennt man auch den Lapachotee.
 
Instand Tea
Autor: Teeredaktion
Das ist sofort lösliches Teepulver und ist besonders in Amerika beliebt. Jedoch meist nur von geringer Qualität.
 
Jamguri Golden Blossom
Autor: Teeredaktion
Für eine ausreichende Nährstoffversorgung wird die Rinde der 100 Jahre alten Teebüsche mit einer Kräuterpaste behandelt. Selbst geschulte Pflückerinnen erreichen nur eine Tagesleistung von 200g von dieser Ausnahmequalität. Nachdem die Blätter über Nacht mit kalter Luft gewelkt und am nächsten Morgen manuell gerollt werden, wird der Tee auf feinmaschigen Drahttabletts ausgebreitet und final im Trockner sanft geröstet. Diese aufwendige Produktion macht den Golden Blossom zu einem der teuersten, jemals in Assam produzierten Tees.
 
Japan Buddha Ama Cha
Autor: Teeredaktion
Dieser seltene und aufwendig verarbeitete Tee wird im Herbst geerntet und zunächst an der Sonne getrocknet. Anschliessend wird er wieder mit Wasser besprüht und in hölzernen Gefässen für 24 Stunden fermentiert. Dadurch entsteht der süße Geschmack mit seiner leichten und frischen Ansisnote. Als Atemfrisch oder gegen den Hunger: einfach ein Blatt langsam zerkauen. Durch seinen süssen Geschmack nehmen viele den Tee auch als Zuckerersatz.
 
Japanische Anbaugebiete
Autor: Teeredaktion Huber
Japan produziert NUR grünen Tee, vor allem in den Plantagen Gyokuro, Shizuoka und Fuji. Die am häufigsten getrunkene Sorte ist Sencha.
 
Japanischer Tee
Autor: Teeredaktion
Der Japanische Tee wird nicht fermentiert, d.h. unmittelbar nach der Anlieferung in der Fabrik wird der Tee mit Wasserdampf behandelt um die Blattenzyme zu deaktivieren und die herlich frische grüne Farbe zu festigen. Der Japaner ist geschmacklich etwas grasiger und hat eine zarte, hintergründige Sanftheit. Die Tassenfarbe ist zitronengelb bis hellgrün.
 
Jasmin Phoenix Pearls
Autor: Teeredaktion
Feinste Teeblätter werden in einem aufwändigem Verfahren mit zarten Jasminblüten aromatisiert und zu regelmäßigen, kleinen Perlen gerollt. Die Blätter werden mit den frischen Jasminblüten vermischt und zu Kugeln gerollt. Anschließend werden die Blüten wieder entfernt. Dieser Vorgang wird wegen Geschmack und Duft dreimal wiederholt
 
Jasmintee
Autor: Teeredaktion
Hier wird feinster China Grüntee nur mit zartesten Jasminblüten gemischt. Diese Mischung gibt es seit etwa 1000 Jahren!
 
Ju Hua Cha
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist ein besonders magenfreundlicher grüner Tee. Bei der Ernte in China werden die Triebe zu einer Teerose gebunden. 50 Triebe ergeben so eine Rose!
 
Kaiserliche Pflückung
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. Imperial Plucking)dabei wird nur die Knospe und das oberste Blatt verwendet. Früher im alten China nur von Jungfrauen mit weißen Handschuhen, goldenen Scheren und Körben gepflückt. Der Tee war ausschließlich für des Kaisers Gaumen bestimmt.
 
Kalebasse
Autor: Teeredaktion
Kürbisschale mit Metallring zum Trinken von Mate Tee, dazu wird noch die Bombilla (Strohhalm) benötigt.
 
KaliumEin Wirkstoff im Tee und Nervennahrung für das Gehirn. Kalium ist mitverantwortlich für die Sauerstoffversorgung des Gehirns, es beeinflusst den Zellstoffwechsel und die Nervenimpulse und sorgt für die Entgiftung im Körper.
 
Kalorien
Autor: TEEREDAKTION HUBER
Aufgebrühter schwarzer, grüner und weißer Tee enthält keine Kalorien. Dies gilt ebenfalls für die meisten Standard-Kräutertees wie Pfefferminze, Kamille oder auch Rotbuschtee, sie haben maximal eine Kilokalorie pro Tasse! Früchtetee und aromatisierte Kräutertees haben zwischen zwei und sieben Kalorien je Tasse.
 
Kaltwettertee
Autor: Teeredaktion Huber
So nennt sich Tee der zwischen Januar und März gepflückt wird (in Südindien und Ceylon). Durch das trockene und kühlere Wetter ist der Tee gehaltvoller, da das Wachstum wesentlich langsamer ist. Wegen der geringen Ernte ziemlich teuer.
 
KalziumEin Wirkstoff im Tee. Dieser Mineralstoff ist mitverantwortlich für die Blutgerinnung und wird benötigt zur Bildung von Knochen und Zähnen (sehr wichtig im Wachstum). Es ist von Wichtigkeit bei der Blutgerinnung und der Funktion von Muskeln, Nerven, Herz und Nieren. Kalziummangel ist einer der häufigsten Ursachen für Osteoporose!
 
Kämpfer, Engelbrecht
Autor: Huber
War im 17. Jahrhundert, als Japan nicht für Ausländer zugänglichen war, dort ansässig. Engelbrecht Kämpfer (1651-1716) verfasste dort die erste wissenschaftliche Abhandlung über Tee. Er arbeitete dort im Auftrag der niederländischen Handelsgesellschaft VOC.
 
Kandiszucker
Autor: Teeredaktion Huber
Sehr reiner, grobkristalliner Zucker, der duch langsames Auskristallisieren gewonnen wird. Viele Teekenner süßen, wenn überhaupt, nur damit. Kandis wird in weiß und braun angeboten.
 
Kandy
Autor: Teeredaktion Huber
Diese Teegärten sind auf Ceylon zu finden. Sie liegen unmittelbar neben der Alten Königstadt Kandy.
 
KarotinIst ein vielseitiges Provitamin und vor allem im Grüntee enthalten (Beta Karotin - auch Provitamin A genannt). Das Vitamin speichert sich in den Fettzellen und wird von der Leber (bei Bedarf) in Vitamin A umgewandelt. Es wirkt im Organismus als Antioxidant und hat, wie das Vitamin E, die Fähigkeit die freien Radikalen unschädlich zu machen.Die Radikale Zellen sind mitverantwortlich für viele Krankheiten (z.B. Krebs) und sie beschleunigen den Alterungsprozess.
 
Katechine
Autor: Teeredaktion
Sie machen den Hauptbestandteil der Gerbsäuren im Tee aus.
 
Kayu Aro
Autor: Huber
Auf der indonesischen Insel Sumatra ist die weltweit größte Teeplantage. Die Hochebene befindet sich auf ca. 2400 - 3000 Metern Höhe und umfasst etwa 2250 Hektar Anbaufläche. Das Gebiet liegt am immer noch aktiven Vulkan Gunung Kerinci (höchster Vulkan Indonesiens, 3800 Meter).
 
Keemun
Autor: Teeredaktion Huber
So bezeichnet man eine Schwarzteesorte die aus China und Formosa kommt.
 
Kericho
Autor: Teeredaktion Huber
Das älteste und größte zusammenhängende Anbaugebiet in Kenia ist rund um die Stadt Kericho (zwischen Nairobi und dem Victoriasee).
 
Kintuk
Autor: Teeredaktion Huber
Ebenfalls eine Schwarzteesorte aus China und Formosa.
 
Klima
Autor: Teeredaktion Huber
Tee bevorzugt ein erlesenes ´Kamelienklima`, also mittlere Jahrestemperaturen (mindestens 18 Grad,)sowie eine Sonnenscheindauer von ca. vier Stunden pro Tag. Er verträgt keinen oder nur äußerst seltenen und mäßigen Frost. Niederschläge von mindestens 1.600 Litern sind ideal und sollten möglichst gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt fallen. Tee liebt die reine Höhenluft. Unter 700 Metern Höhe wächst kaum etwas, auf 2.000 Metern Höhe werden die feinsten Sorten geerntet.
 
Koffein
Autor: Teeredaktion
Alkaloid, offenbar Stoffwechselabbauprodukt der Pflanze. Anregende Wirkung auf Herz und Kreislauf. Der Koffein-Gehalt schwankt zwischen 20mg (Bancha) und 56 mg (Gunpowder) pro Tasse Tee. Kaffee enthält im Vergleich zu Tee die 2-3 fache Menge an Koffein.
 
Kombucha
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist ein Teepilz mit Mikroorganismen, die eine Milchsäuregärung in Gang setzen. Man setzt ihn mit Grün- Schwarz- oder Kräutertee an. Das vergorene Getränk enthält Milchsäure, Vitamine und Mineralstoffe. Er regeneriert die Darmflora, hilft bei Stoffwechselstörungen und stabilisiert das Immunsystem. Kombucha wird in Asien schon seit Jahrhunderten als Lebenselexier verwendet.
 
Kontrolliert biologischer Anbau kbA
Autor: Teeredaktion
Bei diesen Tees wird während des Anbaus keinerlei Dünge- oder Pflanzenschutzmittel verwendet. Eine einheitliche Grundlage bei Anbau, Weiterverarbeitung, Lagerung sowie Kennezeichnung und Verkauf zeichnen diesen Tee ebenfalls aus. Die verwendeten Zutaten müssen ebenfalls aus ökologischer Herkunft sein und es dürfen nur natürliche Aromen verwendet werden!
 
Kukicha
Autor: Teeradaktion
Für diese besondere Qualität werden bestimmte Ästchen aus hochwertigen Tees sortiert an denen noch feine Blattreste der Spitzentees zu finden sind. Kukicha bedeutet Ästchen und der Geschmack dieser Spezialität ist mild-lieblich und zart-blumig.
 
Künstliche Aromen
Autor: Teeredaktion
In Deutschland sind momentan fünfzehn künstliche Aromastoffe mit Anwendungsbeschränkungen und Höchstmengen für Lebensmittel zugelassen (Ethylvanillin, Allylphenoxyacetat, α-Amylzimtaldehyd, Anisylaceton, Hydroxycitronellal, Hydroxycitronellaldiethylacetal, Hydroxycitronellaldimethylacetal, 6-Methylcumarin, Methylheptincarbonat, β-Naphthylmethylketon, 2-Phenylpropionaldehyd, Piperonylisobutyrat, Propenylguaethol, Resorcindimethylether und Vanillinacetat). Keiner dieser Stoffe darf in den Tee!
 
L-CarnitinDas ist ein vitaminähnlicher Stoff, ein wasserlösliches Molekül, der aus den Aminosäuren Lysin und Methionin zum einen Teil vom Körper selber hergestellt wird, zum anderen Teil über die Nahrung (rotes Fleisch) zu sich genommen wird. Es ist wichtig in unserem Körper, da es die Fettverbrennung im Stoffwechsel fördert.
 
Lagerung
Autor: Teeredaktion
Lagern Sie Ihren Tee trocken, dunkel und kühl, und vermeiden Sie in der Nähe Lebensmittel bzw. Substanzen, die stark riechen, da sonst Ihr Naturprodukt diesen Geruch und auch Geschmack annimmt. Die beste Methode empfindlichen Tee zu lagern sind gut verschließbare Blechdosen
 
Lapacho
Autor: Teeredaktion
Aus der Rinde des Tecoma-Lapacho-Baumes gemacht. Die wirksamen Substanzen sollen einen die Verdauung anregenden, tonisierenden Effekt haben und die Stärkung des menschliche Immunsystems unterstützen. Neben Kalium, Calcium und Eisen enthält der Tee auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Iod und Bor, aber kein Coffein.
 
Lapsang Souchong (Rauchtee)
Autor: Teeredaktion
Hierfür werden nicht die jüngsten Triebe genommen, sondern das Souchong Blatt: reifere, größere Blätter aus den unteren Regionen der Teebüsche. Nach der Fermentation werden diese Blätter in heiße Eisenpfannen gelegt und kurze Zeit geröstet. Der Lapsang Souchong ist im Geschmack rauchig würzig, das Blatt schwarz-gräulich. Da die Teeblätter über einem Feuer mit Tannennadeln oder Harzen getrocknet bekommt er diese scharfe Rauchnote.
 
Light
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. leicht)die Bezeichnung für Schwarztee der weder voll noch kräftig schmeckt.
 
Lok on Tee
Autor: Huber
Schwarzer Tee aus der Provinz Yunnan in China. Er macht fette Speisen verdaulicher und sorgt für eine schlanke Linie.
 
Low grown
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. niedrig gewachsen) das ist Tee aus tiefer gelegenen Plantagen, dem das feine Aroma fehlt, das die höher gelegenen Lagen bieten. Fazit: je höher die Lage desto edler der Tee!
 
LTP Produktion
Autor: Teeredaktion Huber
Eine Maschine in der Teeblätter mit rotierenden Messern fein zerschnitten werden. So werden Fannings und Dust produziert. Benannt nach seinem Erfinder heißt LTP Lawrie Tea Processor.
 
Lu Shan Wu
Autor: Teeredaktion Huber
Ein wohlschmeckender grüner Tee aus China. Er zeichnet sich durch seinen geringen Koffeingehalt aus.
 
Lung Ching
Autor: Teeredaktion Huber
Ein grüner Tee aus China der in den Gipfelregionen des Tieh-Mu-Gebirges wächst und durch seine flachen Blätter erkennbar ist. Der Lung Ching (Drachenbrunnentee) ist von schöner heller Jadefarbe und hat ein ausgezeichnetes Aroma.
 
Lyons, Joseph
Autor: Huber
Er eröffnete 1894 in England das erste Restaurant, wo anstelle von Alkohol, Tee ausgeschänkt wurde. Heute ist es das weltweit größte Teehandelsunternehmen.
 
MagnesiumDas Mineral ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, ebenso hat es einen westenlichen Einfluss auf die Muskulatur (wirkt Muskelkrämpfen entgegen). Ähnlich wie beim Kalzium ist Magnesuim ein wichtiger Knochenbaustein und es senkt sogar den Blutdruck. Ist der Körper unter Anspannung verbraucht er mehr Magnesium, deshalb gilt es auch als absolutes ´Entspannungs` Mineral.
 
Malty
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. malzig) eine Geschmacksrichtung beim schwarzen Tee.
 
Marco Polo
Autor: Huber
Er stammte aus Venedig der Weltreisende Marco Polo. Nach seiner Chinareise im 13. Jahrhundert berichtete er von dem dortigen Tee.
 
Massai
Autor: Teeredaktion Huber
Eine andere Bezeichnung für den Rotbuschtee (Rooiboshtee).
 
Matcha
Autor: Teeredaktion
Das ist der Tee der bei der Tee-Zeremonie mit einem Bambus-Besen in einer Matcha-Schale schaumig gerührt wird. Einer der teuersten und erlesensten Tees, auch Schattentee genannt. Schattentee nennt man Tees die einige Wochen vor der Ernte mit Bambusmatten abgedeckt und beschattet werden. Dadurch könenn die Teeblätter ihre Inhaltsstoffe besser konservieren und sind aromatischer. Er hat viele Vitamine (A,D) und Karotin.
 
Mate
Autor: Teeredaktion
Auch genannt der ´Trank der Götter` ist ein hervorragender Lieferant des aufputschenden Koffeins und dabei wesentlich verträglicher als Kaffee. Neben Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, wirkt dieser Tee wie ein ´Zaubertrank` gegen körperliche und geistige Ermüdung, Hitze und Hunger. Das Koffein ist anregend und soll ausserdem den Fettstoffwechsel aktivieren (Achtung - der Sommer kommt!) und ebenso leicht harntreibend wirken.
 
Medium grown
Autor: Teeredaktion Huber
So bezeichnet man Tee der in Lagen von 650 bis 1300 Meter über dem Meeresspiegel wächst.
 
MelangeHolländisch für Mischung.
 
Mincing LaneZu dieser Zeit kam der Tee fast ausschließlich aus China. Die enge und einst unbekannte Gasse in London wurde 1834 Schauplatz der ersten Tee-Auktion, der berühmteste Handelsplatz für die damals heißbegehrte Ware. Die weite Strecke vom Pazifik bis an die Küste Englands wurde zur Rennstrecke für die Kapitäne (das Tea Race). Die Crew kämpften auf dem langen Weg um die Ehre, das erstes Schiff mit der neuen Tee-Ernte zu sein, welches in der Mincing Lane anlieferte. Die ´Cutty Sark` gehörte zu den schnellsten Segelschiffen auf den Weltmeeren, denn durch ihre lange, sehr schlanke Form war sie besonders schnittig und wendig. Diese Schiffe nannte man Teeclipper. Allein ihre Schnelligkeit lies sie mit den aufkommenden Dampfschiffen konkurrieren. Am 29. Juni 1874 war die Cutty Sark das einzige Segelschiff unter 13 Dampfschiffen, dessen neu eingetroffene Fracht von ´New Season´s Teas` sogar in der Zeitung angekündigt wurde.
 
Monsun
Autor: Teeredaktion Huber
Die Teeplantagenbesitzer in Asien sind dem berüchtigtem warmen Regen auf Gedeih und Verderben ausgesetzt. Wann er fällt, wie viele Wasserfluten er mit sich bringt und wo er niedergeht kann man nicht vorhersagen. Der Verlustrisiko ist riesig.
 
NASAA
Autor: Huber
The National Association for Sustainable Agriculture, Australia – wurde 1986 gegründet. Es ist ein australisches Institut, das den ökologischen Anbau von u.a. Tee zertifiziert. Die NASAA ist international anerkannt und gleichwertig mit den ökologischen Kontrollstellen in der EU.
 
Naturidentische Aromen
Autor: Teeredaktion Huber
Das sind Substanzen, die aus pflanzliche Ausgangsstoffen hergestellt werden. Sie haben die gleiche chemische Struktur, werden jedoch syntetisch hergestellt. Die naturidentischen Aromastoffe behalten länger ihren Geruch und Geschmack und sind zudem kostengünstiger zu produzieren.
 
Natürliches Aroma
Autor: Teeradaktion
Natürliche Aromen sind Öle (z.B. Bergamotte), Früchte (z.B. Erdbeeren), Schalen (z.B. Orangenschalen), Blüten(z.B. Rosenblüten), Rinden (z.B. Zimtrinde) und Gewürze. Naturidentischen Aromen haben ein natürliches Vorbild in der Natur, werden aber synthetisch im Labor gewonnen.
 
Nilgiri
Autor: Teeredaktion Huber
Ein hervorragender Hochlandtee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet in Südindien. Nilgiri heißt im Übrigen ´Blaue Berge`.
 
Nuwara Eliya
Autor: Teeredaktion Huber
Liegt in etwa 2000 m Höhe als das höchstgelegene Anbaugebeit in Ceylon. Dort wird der ´Champagner der Ceylontees` angebaut.
 


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