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Wissenswertes Rund um den Tee. Ob Pflanzenkunde, Geschmack oder Handhabung. Diese Datenbank ist ein Grundstock für alle Teekenner oder Neulinge. Die Datenbank kann von Mitgliedern (mit Anmeldung) bearbeitet werden. Wir freuen uns auf Ihre neuen Einträge, welche vorab von uns überprüft und freigegeben werden.

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Es sind 301 Einträge im Glossar.
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Begriff Definition
Off-grades
Autor: Teeredaktion Huber
( engl. für Blattgrade) die außerhalb der standardisierten Sortierung liegen.
 
Oolong
Autor: Teeredaktion Huber
Der Oolong (auch blau-grüner Tee)ist ein halbfermentierter Tee, mit wenig Teein, der einen ganz dezenten Pfirsichgeschmack hat. Er braucht viel Platz in der Kanne beim Aufguss.
 
OP
Autor: Teeredaktion
Orange Pekoe nennt sich die zweitkleinste Teesortierung. Viel Koffein, aber wenig Gerbsäure enthält diese Sortierung aus den feinsten Teilen der jungen Triebe.
 
OP-supEin Orange Pekoe superior ist ein heller Blatt-Tee, der ausschließlich in Indonesien hergestellt wird. Diese Teesorte enthält viele Spitzen und ist oft dünn im Aufguss.
 
Orange
Autor: Teeredaktion
Das steht für das Niederländische Königshaus Oranien - hier wird das Königlich mit besonders gut gleichgesetzt.
 
Orange Blossom
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist feinster chinesischer Tee, verfeinert mit Orangenblüten und Orangenöl. Ein sehr beliebter Genuss.
 
Ostfriesische Mischungen
Autor: Teeredaktion
Das sind kräftige, würzige Teemischungen, welche sehr dunkel abgiessen. Eignen sich hervorragend für den Genuss mit Zitrone, Kandis, Honig, Milch oder Rum.
 
Ostfriesischer Sonntagstee
Autor: Teeredaktion
Ostfriesische Mischung aus hochwertigen malzigen Assam Tees, kombiniert mit feinsten Vanillestückchen.
 
OTG
Autor: Teeredaktion Huber
Ist eine Ostfriesische Teegesellschaft (dazu gehört u.a. Meßmer, Milford und Onno Behrends) welche bereits 1906 gegründet wurde und inzwischen weltweit über 1000 Mitarbeiter verfügt.
 
P
Autor: Teeredaktion
Das ist die Abkürzung für: Pekoe
 
Pai Mu Tan
Autor: Teeredaktion
Pai bedeutet weiß, Mu Tan bedeutet Pfingstrose. Dieser Tee wird auch als Kaiser der Tees bezeichnet. Das grobe, grosse Blatt hat einen hohen Anteil an weißen Knospen. Dieser weiße Tee und schmeckt unverwechselbar mild und aromatisch.
 
Panyoung Lavandul
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist ein aromatischer, milder chinesischer Schwarztee mit herrlich frischen Lavendelblüten aromatisiert.
 
Paraguay Tee
Autor: Teeredaktion Huber
So nennt man auch den Matetee, den ´Trank der Götter`. In Paraguay wird der Aufguss, wenn er kalt getrunken wird, als ´Terere` bezeichnet.
 
Partie
Autor: Huber
Bezeichnet den nach einheitlicher Blattgröße und Qualität zusammengestellten Tee.
 
Pekoe
Autor: Teeredaktion
Das bezeichnet die Blattgröße der jungen noch zarten Blätter.
 
Pekoe Souchong
Autor: Teeredaktion Huber
(auch nur PS genannt), das nach der Knospenspitze, dem Spitzenblatt und dem Pekoe folgende Blatt wird so genannt.
 
PektinePektine (Pektos stammt aus dem Griechischen und bedeutet: erstarrt) sind Ballaststoffe, also Bestandteile pflanzlicher Nahrungsmittel die zu einem gesunden Organismus (speziell auch im Darmbereich) beitragen.
 
Pestizide
Autor: Teeredaktion
Das sind Bezeichnung für chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten, vertreiben oder in Keimung, Wachstum oder Vermehrung hemmen. Die Importierte Tees werden hinsichtlich Ihrer Rückstände regelmäßig untersucht, analysiert und kommen bei Überschreitung der Höchstgrenze nicht in den Handel. Dafür sorgen genauestens und sorgfältigst die Überwachungsstellen, z.B. Lebensmittelkontrolle
 
Pflücktisch
Autor: Huber
Das sind Teesträucher, die auf ca. einen Meter Höhe gestutzten bezeichnet. Wild wachsend wird der Assam-Teebaum ca. 15-20 Meter hoch. Durch das Stutzen kann der Tee von der Pflückerin in angenehmer Höhe geerntet werden. Der Strauch entwickelt immer wieder neue Triebe. Diese haben ein intensiveres Aroma als die Blätter eines Baumes.
 
Pflückung
Autor: Teeredaktion
Gepflückt werden zwei Teeblätter mit der Knospe. Die Teequalität ist abhängig vom Blattgrad: Je zarter die Triebe sind, desto höher ist die Qualität. Es gibt drei Pflückungen, first flush (Flugtee), second flush und autumnal.
 
Pi Lo Chun
Autor: Teeredaktion Huber
Ein Grüntee aus China, wächst im Osten von Anhui und wird auch die ´Jadeschlange des Frühlings` genannt, weil die Blätter und Knospen zu kleinen schlangenförmigen Spiralen gerollt werden.
 
Polyphenole
Autor: Teeredaktion
Grüner und schwarzer Tee enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die Polyphenole, sie werden auch der Schutz vor freien Radikalen genannt. Sie haben ein besonders breites Spektrum an gesundheitsfördernder Wirkungen: Sie wirken antioxidativ, antikanzerogen, antimikrobiell, immunmodulatorisch, entzündungshemmend und bieten einen hervorragendenSchutz vor Karies. Die Polyphenole sind meist ringförmige Moleküle, die in der Lage sind, Elektronen leicht aufzunehmen. Die im Tee enthaltenen Polyphenole werden als Flavonoide bezeichnet. Auch die zahlreichen roten bis blauen Pflanzenfarbstoffe in Früchten und Blüten, die Anthocyane, gehören zu den Polyphenolen. Besonders wirkungsvolle natürliche Schutzsubstanzen sind die Proanthocyanidine.
 
Pu Erh
Autor: Teeredaktion
Dieser Tee durchläuft einen speziellen Reifungsprozess wobei er gedämpft und zu Fladen-, Ziegel- oder Kugelform gepresst wird. So bekommt er seine dunkle, rötliche Farbe und den kräftigen, erdigen Geschmack. Im Gegensatz zu den meisten Grüntees und Schwarztees gewinnt Pu-Erh-Tee durch Alterung an Qualität und Geschmack.
 
Qualität
Autor: Teeredaktion
Die Qualität der Blätter richtet sich nach ihrer Stellung auf dem Zweig. Die Knospen an der Spitze werden als Flowery Orange Pekoe bezeichnet, das darunter stehende als Orange Pekoe (bezogen auf das Königshaus von Oranien) und das dritte als Pekoe (weißer Flaum). Die weiteren, restlichen Blätter nennt man Souchong
 
Quingming
Autor: Teeredaktion Huber
Eine sehr seltene, frühmorgendliche Blattknospenpflückung von halbwilden Sträucher im Wolkennebel, bzw. Morgentau. Diese Pflücktradition, wird noch heute in den Tributteegärten Chinas und Japans für Spitzentees angewandt.
 
Ratnapura
Autor: Teeredaktion Huber
Liegt im Süden von Ceylon, etwa 100 km von Colombo entfernt, ein nicht so hoch gelegen und weniger feuchtes Anbaugebiet.
 
Rauchtee
Autor: Teeredaktion
Hierfür werden nicht die jüngsten Triebe genommen, sondern das Souchong Blatt: reifere, größere Blätter aus den unteren Regionen der Teebüsche. Nach der Fermentation werden diese Blätter in heiße Eisenpfannen gelegt und kurze Zeit geröstet. Der Lapsang Souchong ist im Geschmack rauchig würzig, das Blatt schwarz-gräulich mit einer scharfen Rauchnote.
 
Rawness
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. Rauchigkeit), die nicht so angenehme Geschmacksseite eines Tees, die Bitterkeit.
 
Regentee
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist Tee der während der Monsunregen in Nordindien geerntet wird. Weil er schneller wächst, oft etwas dünner und aromaschwacher im Aufguss.
 
Rollen
Autor: Huber
Das Rollen geht in einfachen Maschinen vor sich bei denen sich zwei Metallplatten gegeneinander bewegen. Das Schwarzteeblatt wird gleichmäßig aufgerissen, zerquetscht und zerschnitten - so kann sich der Zellsaft mit der Luft in Kontakt treten und die Fermentation beginnt.
 
Rose Congou
Autor: Teeredaktion Huber
Ein feiner, aromatischer Schwarztee aus China, welcher mit Rosenblüten und Rosenöl verfeinert wurde.
 
Rotbuschtee
Autor: Teeredaktion
Er enthält kein Koffein und weniger Gerbstoffe als Schwarzer Tee und wird daher sehr gerne bei Magen- und Darmverstimmungen den Kindern gegeben (wie Cola mit Salzstangen). Der Rooibosh Tee enthält viele Mineralien, Vitamine sowie Spurenelementen (Kalium, Kupfer, Natrium, Eisen, Fluor, Vitamin C, Rutin, Phenolsäuren). Er wird als antiallergisch und krampflösend in seiner Wirkungsaweise beschrieben. Die Pflanze selber ist ein bis zu zwei Meter hoher Strauch der Gattung Aspalathus linearis (Schmetterlingsblütler) und sieht ein wenig wie Rosmarin aus. Wenn die Blätter und Stengel frisch sind sind sie grün, beim Trocknen werden sie dann typisch rotbraun.
 
Roter Tee
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist schwarzer Tee. Er heißt nur in Europa ´schwarzer Tee`, weil die Blätter beim Fermentieren dunkel werden. In China nennt man ein und denselben Tee ROT, weil sein Aufguss rot-orange ist.
 
Russischer Tee
Autor: Teeredaktion Huber
1. Der Karawanentee aus China, der über Russland nach Europa ging. 2. In Russland gering produzierter Tee, vor allem aus Grusinen und Georgien. 3. Auch so benannt, als Mischung von leichten, nicht in Russland Angebauten Teesorten.
 
Samowar
Autor: Teeredaktion
Russischer Tee wird in einem Samowar zubereitet. Im oberen Teil des Samovars wird ein Tee-Konzentrat hergestellt (Sawarka) und das wird mit heißem Wasser aus dem unteren Teil verdünnt. Der Sud ist stark tanninhaltig und schmeckt bitter. Als Süßungsmittel nimmt man in Russland oft löffelweise Marmelade
 
SaponineSaponine sind oberflächenaktive Verbindungen. Sie rufen im Wasser eine Schaumbildung hervor (Sapo= Seife). Saponine werden nur in geringem Umfang resorbiert (aufgenommen) und wirken deshalb im Magen-Darm-Trakt. Die Saponine binden die Gallensäuren, die dadurch vermehrt über den Stuhl ausgeschieden werden - so wird eine Senkung des Cholesterinspiegels im Blut erreicht. Der Körper nimmt für die Neubildung von Gallensäuren das körpereigene Cholesterin. Ebenso reagieren die Saponine mit dem Nahrungs-Cholesterin: es wird aufgesaugt und somit reduziert. Das Entstehungsrisiko von Dickdarmkrebs wird gleichfalls reduziert. Die Saponine können auch antimikrobiell oder entzündungshemmend wirken. Die wirksamen Bestandteile von Saponine findet man im Tee, besonders im Jiaogulan Tee.
 
Säurearm
Autor: Teeredaktion
Diese Tees verzichten ganz bewusst auf den geschmacklich Einsatz von Hibiskus und Hagebutte um einen vollendeten entsäuerten Geschmack zu finden den auch empfindliche Menschen, wie Kinder und Senioren vertragen können.
 
Schattentee
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist eine japanische Spezialität, ein unter Bambusdächern gezogener Tee.
 
Schwarzer Tee
Autor: Teeredaktion Huber
Besteht aus fermentierten Blättern des Teestrauches. Durch das Fermentieren färben sich die Blätter von grün nach rot-schwarz. Er enthält weniger Gerbstoffe und hat ein kräftigeres Aroma als unfermentierter Grüntee.
 
Schwarzteeherstellung
Autor: Teeredaktion Huber
Nachdem die Blätter gepflückt sind werden sie: gewelkt - gerollt - fermentiert - getrocknet - gesiebt und verpackt. Für 1Kg Tee braucht man ca. 4kg Blätter!
 
Second Flush
Autor: Teeredaktion
Die zweite Ernte im Jahr von Juni bis August gehend, ist typisch würzig und malzig in ihrem Charakter. Der Geschmack ist ausgewogen und rund in der Tasse, im Abguss etwas dunkler. Der Duft ist harmonisch und feinblumig.
 
Sencha
Autor: Teeredaktion
Sencha heisst ´gedämpfter Tee` und ist japanischer Grüntee.
 
SFTGFOP
Autor: Teeredaktion
Das ist die Abkürzung für: Special Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe, der höchste Blattgrad beim Tee. Dieser ist aussschließlich von Hand gepflückt, aus den besten Plantagen. Der hohe Anteil an Spitzen (tips) Special Fine Tippy und den goldenen ungebrochenen Blättern (Golden Flowery Orange Pekoe) ist das Merkmal für diese Blatt Qualität.
 
Sidar
Autor: Teeredaktion Huber
So wird der indische Vorarbeiter genannt, der je nach Plantage 20-60 Pflückerinnen beaufsichtigt. Er prüft auch die Sorgfalt der Pflückung vor dem Wiegen.
 
Song Yang Ying Hao
Autor: Teeredaktion Huber
Eine Rarität von weißem Tee mit zarten, silbrig weißen, behaarten Blättern. Sehr mild im Geschmack.
 
Sortieren
Autor: Teeredaktion Huber
Ein Schritt in der Teeherstellung. Dabei wird der Tee entweder von Hand oder aber auch maschinell nach Blattgraden sortiert.
 
Souchong
Autor: Teeredaktion Huber
Der gröbste Blattgrad (S). Er hat ein breites, offenes Blatt, wird jedoch selten verwendet, weil er im Aufguss dünn schmeckt.
 
Sowmee
Autor: Huber
Das ist grüner Tee aus China, Taiwan, Japan, Indien oder Sri Lanka. Er hat ein offenes, unregelmäßiges Blatt, teilweise sind es Off-grades der grünen Teeproduktion.
 
Sri Lanka
Autor: Teeredaktion Huber

Der Name der Insel ist seit 1972 Sri Lanka, vormals auch unter Ceylon bekannt. Ein Inselstaat im Indischen Ozean der den bekannten Ceylontee hervorbringt.

 
Stalks
Autor: Huber
Das sind die bei der Produktion nicht aussortierten kleinen Stöckchen und Äste die mitgeerntet wurden. Der japanische Kukicha besteht nur aus Stalks, die vor dem Genuss geröstet werden.
 
STGFOPDas ist die Abkürzung für: Special Tippy Golden Flowery Orange Pekoe, ein Blattgrad beim Tee. Dieser ist aussschließlich von Hand gepflückt, aus den besten Plantagen. Der hohe Anteil an Spitzen (tips) Special Tippy und den goldenen ungebrochenen Blättern (Golden Flowery Orange Pekoe) ist das Merkmal für diese Blatt Qualität.
 
Südamerika
Autor: Teeredaktion Huber
Hier betreibt man erst seit 1950 den systhematischen Anbau von Tee, vor allem in Argentinien, die Qualität ist eher gering und ist nur für Mischungen geeignet.
 
Sweet Lemon
Autor: Teeredaktion Huber
Milder chinesischer Grüntee mit feinstem Zitronenöl verfeinert.
 
Tannin
Autor: Teeredaktion
So nennt man auch die Gerbstoffe. Je länger der Tee zieht umso mehr Tannin wird freigesetzt. Die Gerbstoffe binden das Koffeein im Tee und haben so eine beruhigende Wirkung auf den menschlichen Organismus.
 
Tasse
Autor: Huber
Nein, nein - nicht das aus dem Sie trinken. Das ist die Bezeichnung für die Farbe und das Aroma des aufgegossenen Tees.
 
Taylor, James
Autor: Huber
Nachdem auf Ceylon 1867 der Kaffestrauch durch einen Pilzbefall fast vollständig ausgerottet wurde, begann James Taylor mit dem intensiven Teeanbau. Heute ist Ceylon (Sri Lanka) nach Indien der zweitgrößte Teeproduzent auf der Welt.
 
Tea Harvester

Teepflückmaschine - Teeerntemaschine sie übernimmt den Part der Pflückerinnen. Diese Maschinen können bis zu 10 ha am Tag pflücken!

 
Tea Taster
Autor: Teeredaktion Huber
Er beurteilt die Farbe, den Geruch und die Konsistenz des Tees. Er sieht sich den Teesatz an, verkostet, wägt die verschiedenen Geschmackskomponenten ab. Hat der Teataster sich für einen Tee entschieden kann er in den Verkauf gehen.
 
Tea-Tasting
Autor: Huber
Das ist der englischer Begriff für die Teeprobe.
 
Tee Ei
Autor: Teeradaktion
Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt, ob als Häuschen, als Zange, als traditionelles Ei, egal was Sie benutzen - legen Sie es bitte nicht in den Geschirrspüler, da Ablagerungen den Geschmack beeinträchtigen können.Vermeiden Sie ebenfalls zu kleine Tee-Eier, denn sie verhindern, dass der Tee sein ganzes Aroma entfalten kann.
 
Teeähnliches GetränkDas sind alle Tees die NICHT vom der ursprünglichen Teepflanze Camellia sinensis stammen. z.B. Buttertee, Chai, Catuaba, Früchtetee, Gewürztee, Honeybosh, Kräutertee, Lapacho, Mate sowie Rotbuschtee / Rooiboshtea.
 
Teebeutel
Autor: Teeredaktion Huber
Die hier abgefüllte Menge an Tee reicht für eine Tasse aus. Meist Fannings und Dust, die ein intensives Aroma haben und schnell färben.
 
Teeflavine So nennt man die polyphenolische Verbindungen die unter dem Begriff Gerbstoffe zusammengefasst werden können. Bei schwarzem Tee ist rund 1% (bei rund 30% Gerbstoffen in der Trockensubstanz) enthalten.
 
Teehaut oder Teestein
Autor: Teeredaktion
Diese dünne Haut erscheint nach einiger Zeit auf Ihrem Tee wenn sie ihn mit hartem Wasser gekocht haben. Die kristalline Schicht entsteht, wenn die Gerbstoffe des Tees mit Magnesium- und Calciumionen des harten Wassers reagieren und an der Oberfläche ausgefällt werden. Diese Teehaut ist gesundheitlich völlig unbedenklich, minimiert jedoch den guten Geschmack.
 
Teemischungen
Autor: Teeredaktion Huber
Bewährte Zusammenstellung verschiedener Teesorten, z.B. Ostfriesen Mischung, oder auch milde Formen der Aromatisierung z.B. Earl Grey.
 
Teeschule
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist eine Einrichtung in Japan wo ein ausgebildeter Teemeister die Kunst der Teezeremonie lehrt. Ebenso vermittelt er die geistige Übung des Teetrinkens.
 
Teezeremonie
Autor: Teeredaktion Huber
Hier unterscheidet man in der chinesischen und der japanischen Teezeremonie. Beides wird als rituelles Trinken bezeichnet.
 
Tein oder Teein
Autor: Teeredaktion Huber
Die veraltete Bezeichnung für das Koffein im grünen und schwarzen Tee.
 
Temperatur
Autor: Teeredaktion
Grüntee hat eine andere Wassertemperatur beim Aufguss als Schwarztee, daher empfiehlt es sich mit einem Teewassertermometer zu arbeiten um den besten Geschmack zu erhalten.
 
Tereré
Autor: Teeredaktion
Das Tereré-Trinken ist in Paraguay ein besonderes Ritual. Man saugt an der Bombilla (Strohhalm aus Metal) welches am unteren Ende ein Sieb hat ist und in einem kleinen Gefäß, der Kalebasse (Kürbis) steckt, das mit Tereré (mit kaltem Wasser im Sommer und oft mit Wurzeln oder Kräutern verfeinert) oder Yerba-Mate (mit heißem Wasser an kühleren Tagen) gefüllt ist.
 
Teuerste TeeDer Grüne Tee aus China Big Red Robe, ist der wohl teuerste Tee der Welt! Auch bekannt als Tee des Kaisers (Da Hung Pao). Auf einer Auktion erzielte der Tee einen Preis von 10.000 Euro für 100g!
 
TGFBOP
Autor: Teeredaktion
Das ist die Abkürzung für: Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe
 
TGFOP
Autor: Teeredaktion
Das ist die Abkürzung für: Tippy Golden Flowery Orange Pekoe
 
Thea Assamica1823 entdeckt im heutigen Assamgebiet, darum auch Assam Tee genannt, die Urpflanze des Tees. Sie wächst wenn sie nicht zurückgeschnitten wird zu einem stattlichen Baum von 15 bis 20m Höhe. Die Pflanze benötigt viel Wärme und ist ein reines Tropengewächs.
 
Theanin
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist ein Eiweiß in der Tee- Trockenmasse und macht ca. 1-2% aus. Es spielt beim Teeaufguss eine große Rolle, denn es wirkt dem Koffein DIREKT entgegen. Es braucht relativ lang, um in wirksamen Mengen durch das heiße Wasser aus den Blättern herausgelöst zu werden. Also wirkt ein nur kurz ziehender Tee anregender als ein länger ziehender.
 
Theophyllin
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist in dem Coffein verwandtes Purin. Es wirkt im Gegensatz zum Koffein beruhigend auf den Körper. Es senkt die Darmaktivität und führt so zu einer Beruhigung des gesamten Körpers, ähnlich wie sie während der natürlichen Schlafphase eintritt.
 
Tippy
Autor: Teeradaktion
So wird die feine, oberste Blattspitzen benannt, das Hüllblatt der obersten Blattknospe. Das wird Tee von sehr hoher Qualität.
 
Trocknen
Autor: Teeredaktion Huber
Der vierte Schritt bei der Schwarzteeherstellung. Nach dem Fermentieren werden die Teeblätter ca. 20 Min. lang mit Heißluft bei 85°C getrocknet.
 
Tschai
Autor: Teeredaktion Huber
Das ist die russische Bezeichnung für Tee.
 
Tulsi KrautAuch bekannt unter den Namen: Tulsi, heiliger Basilikum, Holy Basil, Manjari, Vishnu und Vrinda. Es bedeutet: die unvergleichliche Eine. Tulsi (indisch tulasi) ist eine der wichtigsten spirituellen Pflanzen der indisch-hinduistischen Kultur und den Göttern Vishnu und Krishna geweiht. Das Kraut gilt als Inkarnation der Glücksgöttin Lakshmi - auch Mutter Tulsi genannt. Die Büsche werden in vielen indischen und nepalesischen Tempeln angepflanzt und verehrt wie Götterbilder. Es heisst im allgemeinen, dass das Tulsi Kraut den Tempel, Haus und Familie vor Unheil schützt. Das Tulsi Basilikum hingegen öffnet das Herz und den Geist. Es spendet die Energie der Liebe und Hingabe, stärkt den Glauben, das Mitleid und die Klarheit.
 
Two leaves and the bud
Autor: Teeredaktion Huber
(engl. Zwei Blätter und die Knospe)die Bezeichnung steht nur bei Assam- und Darjeelingtees für gute Qualität, d.h. der jüngste Trieb am Teestrauch mit der Blattknospe und den jüngsten beiden Blättern.
 
UnfermentiertDie Bezeichnung für NICHT fermentiert. Der natürlich einsetzende Fermentationsprozess wird durch Wärmezufuhr (z.b. Wasserdampf) gestoppt – so behalten die Teeblätter ihre wunderbare dunkelgrüne Farbe. Ist die Fermentation beendet, werden die Teeblätter in Heißlufttrocknern für 20 bis 30 Minuten bei 80-85°Celsius getrocknet. Man kann den Tee aber auch in Pfannen rösten (vorgenensweise in China). Durch das kurzzeitige Erhitzen des Tees wird eine Fermentation unterbunden.
 
UrasenkeDas ist die größte Japanische Teeschule einer der bedeutensten japanischen Meister des Teeweges (Chado). Die Urasenke ist weltweit organisiert, mit Zweigstellen in Deutschland und der Schweiz.
 
Ursprung
Autor: Teeradaktion
Der Ursprung soll in Südwestchina, Assam oder Kambodscha liegen, aber das lässt sich heute nicht mehr bestimmen. Es wird stattdessen zwischen zwei Ur-Teepflanzen unterschieden: Der chinesischen Teestrauch Camellia sinensis (China-Busch) und der assamischen Teestrauch Camellia assamica (Assam-Busch).
 
UVA
Autor: Teelager

Dieses Tee-Distrikt ist im Osten Ceylons auf einer Höhe zwischen 1.300 m und 2.000 m gelegen. Der Tee zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Aroma und seine leckere Würze aus. UVA ist in acht Unterbezirke aufgeteilt:

Bandarawela/Poonagala

Demodera/Hali-Ela/Badulla

Ella/Namunukula

Haputale

Koslanda/Haldummulla

Madulsima

Malwatte/Welimada

Passara/Lunugala

 
Vitamine
Autor: Teeredaktion
Grüntee hat einen erstaunlichen Vitamingehalt. Aus bisher noch unerklärlichen Gründen bleibt das Vitamin C im Aufguß des Tees erhalten, selbst wenn man kochendes Wasser verwendet.
 
von Linné, Carl
Autor: Huber

Er gilt als als Begründer der modernen botanischen und zoologischen Nomenklatur - jeder Planze und jede Tierart bekam einen Doppelnamen.

Der Südschwedische Carl v. Linné (1707-1778) war der erste, der die Teepflanze "Thea Camellia" beschrieb. Die bedeutendsten Werke des schwedischen Botaniker sind "Species Plantarum", geschrieben 1753 und "Systema Naturae" (1759).

 
WasserhärteDie Härte des Wassers ergibt sich aus dem Gehalt an Kalk: 1Grad =10mg Kalziumoxid in 1Liter Wasser Je höher der Kalkgehalt, umso ungeeigneter ist das Wasser für die Zubereitung von Tee. Besonders betroffen sind dabei Tees mit feinem Flavour. Kräftige Tees, auch gerne mit dicker Tasse genannt, und geringem Aroma kommen auch in hartem Wasser gut heraus. Die Härtegrade des Leitungswassers in Deutschland variiert von 1-60 Grad.
 
Wasserqualität
Autor: Teeredaktion
Einen entscheidenden Einfluß auf den Geschmack des Tees hat die Wasserqualität. Hartes Wasser (=mineralreich mit Kalk und Magnesium angereichter) ist vor allem für Tees mit hohem Gerbstoffgehalt ideal, da das harte Wasser die Gerbstoffe neutralisiert. Weiches Wasser, (=mineralarm), ist für leichte Hochlandtees hervorragend geeignet. Aber auch viele Grüntees (Japanische und die Hochlandsorten aus China) sind prädestiniert für das weiche Wasser. Oolong Tees und Hochwertige Grüntees sollten immer mit filtriertem weichem und frischen Wasser zubereitet werden.
 
Weißer Tee
Autor: Teeredaktiom
Dieser zarte Tee fermentiert nur ganz leicht beim Welkungsprozess. Das ergiebt dieses einzigartige weiche und gleichzeitig zarte, fruchtige Bouquet.Der Tee wird nach dem Pflücken gedämpft, bei niedrigen Temperaturen getrocknet und dann leicht abgeröstet.
 
Welken
Autor: Huber
Das ist der erste Schritt bei der verarbeitung des Tees. Die geernteten Blätter werden ca. 12h auf Drahtgitter ausgebreitet, wobei man mit Warmluftventilatoren den Welkvorgang beschleunigt. Die Blätter verlieren ca. 30% ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig für den nächsten Schritt in der Zubreitung - das Rollen.
 
WelktrögeDie Bezeichnung für die Gestelle worauf die Teeblätter zum Welken ausgebreitet werden. Bevorzugt aus aus Bambus, Leinen- oder Drahtgeflecht.
 
Winter Sweet
Autor: Huber
Die Teeblätter des chinesischen grünen Tees werden mit einem Faden zu Blüten gebunden. Das sieht nicht nur schön aus, sondern hat auch noch den Vorteil, daß das Blütengebinde genau die richtige Menge für eine große Tasse Tee liefert.
 
Yogitee
Autor: Teeredaktion Huber
Auch gerne Yogatee genannt ist eine Gewürzmischung aus Zimt, Kardamom, Nelken und Ingwer. Diese werden 20 Min. gekocht und mit Milch und Honig verfeinert. Er entspannt den Körper und regt den Geist an, auch bei Nicht Yoga- Treibenden.
 
Yunnan
Autor: Teeredaktion
Tee aus der gleichnamigen, südchinesischen Provinz. Dort werden weiche und milde Schwarze Tees produziert, die leicht rauchig schmecken.
 
Zen
Autor: Teeredaktion Huber
(japan. Selbstversenkung)die mystische Lehre der buddhistischen Meditation. Die Teezeremonie spielt eine wichtige Rolle in der Lebensweise des Zen.
 
Zeremonie
Autor: Teeredaktion
Japanischer Brauch, der auf den Zen-Buddhismus zurückgeht und im 16. Jahrhundert entstanden ist. Man trifft sich in einem schlichten Teehaus (Sukiya) und genießt den Matcha-Tee aus einer Matcha-Schale. Alle Abläufe sind durch Regeln festgelegt. Die Zeremonie kann vier Stunden oder länger dauern und hat das einzige Ziel, den Geist von allem zu befreien was ihn beschwert.
 
Ziegeltee
Autor: Teeredaktion Huber
Wird aus groben Blättern und Dust, in ein bis drei Kilo schwere Blöck gepresst(Schwarz- oder Grüntee). Wurde früher wegen dem einfacheren Transport nach Asien, Tibet und Russland produziert.
 
Ziehzeit
Autor: Teeredaktion
Genauestens bei den verschiedenen Teesorten zu beachten. Gute Teeläden weisen auf die Ziehzeiten der verschiedenen Tees hin! Falls Ihnen ein Tee zu schwach oder gar zu stark erscheint, verändern Sie bitte die Ziehzeit, nicht aber die Teemenge. Zum exakten Einstellen der Ziehzeit können Sie verschiedene Kurzzeitwecker, wie Sanduhr oder Digitimer verwenden.
 
ZinkDes Mineral regt unter anderen die Thymusdrüse an. Diese sitzt hinter dem Brustbein; dort werden die vorhandenen Informationshormone so geschult, dass sie das körpereigene Zellgewebe erkennen und nicht angreifen. Die Thymusdrüse ist also ganz wesentlich am Aufbau des Immunsystems beteiligt. Zink ist ebenso von Bedeutung für die Verdauung, Fortpflanzung und Wachstum. Ebanso ist es an vielen Stoffwechselwegen im Körper beteiligt und kann Infektionen bekämpfen und Wunden heilen.
 


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